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Mittwoch, 15. Januar 2020

Vorsätze 2020 - Humorvolle Gedanken und Sprüche


 Es ist Zeit, alte Fehler auf andere Art zu machen. 

Hurra! Ein frohes neues Jahr!


Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert!


Vorsatz: Gesünder Ernähren

Mittagessen 1. Januar 2020

Resteverwertung von Raclette und Tiramisu


“Was sind Neujahrsvorsätze?”
“Das ist eine To-Do-Liste für die erste Januar-Woche.”


Vorsatz: Yoga üben

1. Übung

Bequem auf das Sofa legen, dann stundenlang gleichmäßig tief ein- und ausatmen


Allen, die ich im vergangenen Jahr beleidigt, verletzt oder enttäuscht habe, möchte ich sagen:
Das wird schon seinen Grund gehabt haben!


Gute Vorsätze?
Von Vorsätzen nicht stressen lassen!


Vorsatz: Ernährungsumstellung

Statt Schokolade esse ich jetzt beim Fernsehen Chips.


Mein Vorsatz?
Endlich beim Fitnessstudio abmelden.


Vorsatz: Weniger Social Media
2017  kein Facebook und Co mehr
2018  höchstens 30 Minuten täglich
2019  höchstens 60 Minuten täglich
2020  höchstens 100 Minuten täglich


“Hast du gute Vorsätze für 2020?”
“Zwei Diäten gleichzeitig machen.”
“Warum das?”
“Von einer wird man ja nicht satt.”


Meine Neujahrsvorsätze sind:
1. Keine To-Do-Listen mehr schreiben
2. Keinen Alkohol mehr trinken
3. Jeden Tag Sport treiben
4. Immer freundlich sein
5. Eine Million verdienen
6. Den Nobelpreis gewinnen
7. Realistischere Ziele setzen
8. Dinge zu Ende bringen
9. …
10 ….


Gute Vorsätze?
Ich muss erst die schlechten vom alten Jahr umsetzen!


Vorsatz: Regelmäßig Joggen

Umsetzung

Januar 2020     2 x pro Woche
Februar 2020   1 x pro Woche
März 2020        1 x pro Monat
April 2020        0 x pro Monat


“Hast du gute Vorsätze für 2020?”
“Eine Fitness-App installieren.”
“Nur die App?”
“Mehr Sport ist mein Vorsatz für 2021.”


Vorsatz: Selbst kochen
2017  Alles selbst kochen
2018  Nur noch 1 x pro Woche Pizza                      bestellen
2019  Nur noch 3 x pro Woche Pizza                      bestellen
2020  Nur noch 5 x pro Woche Pizza                      bestellen


Hast du gute Vorsätze für 2020?”
“Ich trinke Rotwein aus Tassen.”
“Warum das?”
“Es sieht aus wie Früchtetee, und die anderen bewundern mich für meine gesunde Lebensweise.”




Der nächste, der mich nach meinen Vorsätzen fürs neue Jahr fragt, braucht keine längerfristigen Pläne mehr zu machen!



Ich habe alle meine Neujahrsvorsätze gebrochen, jetzt kann ich den Rest des Jahres genießen.

Freitag, 20. Januar 2017

Rezension zu "Ben Redelings: Bundesliga-Album - Unvergessliche Sprüche, Fotos & Anekdoten"

Als Bundesliga-Fan macht es Spaß, darin zu schmökern

Ben Redelings hat in diesem Buch Bundesliga-Sprüche aus mehreren Jahrzehnten von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern gesammelt und durch einige Anekdoten erweitert. Garniert ist das Ganze mit jeder Menge flippiger Bilder, hauptsächlich von Panini.

Mir hat es Spaß gemacht, den Sonntagabend mit dem Büchlein zu verbringen. Ich musste häufiger lachen, auch wenn es oft Schadenfreude war. Und insbesondere die Vokuhila-Frisuren des einen oder anderen Fußballers von früher ließen mich grinsen.

Nicht wenige der Sprüche kannte ich schon, aber es hat mir trotzdem gefallen sie wieder zu lesen, sei es Andreas Möllers „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!“ oder Mehmet Scholls Berufswunsch „Spielerfrau“.

Eigentlich hätte ich gern ein, zwei besonders gute Sprüche herausgesucht, aber sie waren aufgrund der wild gemixten Anordnung nicht so leicht zu finden.

Trotzdem noch ein Spruch zum Schluss von Sportreporter Rolf Töpperwien im Stadionheft von St. Pauli auf die Frage nach seiner sportlich größten Hoffnung: „Dass Bayern München mal absteigt!“

Nun ja, zumindest ein paar unerwartete Konkurrenten um die Meisterschale haben die Bayern ja bekommen.


4 von 5 Sternen


Weitere Info:
Internetseite des Verlags zum Buch

Freitag, 13. Januar 2017

Freddura - 222 Tipps für ein unglückliches Leben

Sind Sie glücklich? Geht es Ihnen zu gut? Schweben Sie auf einer rosaroten Wolke und wollen alle Menschen, denen Sie begegnen, umarmen? Sie sind gut aussehend, gesund und haben einen tollen Job?


Dann öffnen Ihnen die Tipps dieses Buches die Augen und bringen Sie auf den Boden der Realität zurück.






Tipp 1

Lesen Sie dieses Buch.


Tipp 2

Überlegen Sie, welcher Ihrer Freunde beruflich am erfolgreichsten ist.


Tipp 3

Versuchen Sie ein Soufflé zuzubereiten, das nicht zusammenfällt.


Tipp 4

Werden Sie Fan des Tabellenletzten der Fußballbundesliga.


Tipp 5

Vereinbaren Sie einen Termin beim Zahnarzt und lassen Sie sich die Weisheitszähne ziehen.


Tipp 6

Verbringen Sie den Winter am Bodensee. Sechs Monate Nebel trüben jede Stimmung.


Tipp 7

Stellen Sie sich vor den Spiegel und suchen Sie Ihr Gesicht nach Falten ab.


Tipp 8

Schauen Sie als Mann mit Ihrer Frau/Freundin „Dirty Dancing“ an.


Tipp 9

Schauen Sie als Frau mit Ihrem Mann/Freund ein Formel-1-Rennen an.


Tipp 10

Führen Sie einen Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt durch. Irgendeine Krankheit wird er schon finden.


Tipp 11

Verbieten Sie Ihrem Sohn/Ihrer Tochter fernzusehen oder den Computer zu benutzen.


Tipp 12

Planen Sie eine lange Bahnfahrt, bei der Sie möglichst oft umsteigen müssen. Irgendeinen Zug verpassen Sie bestimmt (Extratipp: Buchen Sie keine Sitzplatzreservierung).


Tipp 13

Lesen Sie die Biografie von Bill Gates.


Tipp 14

Werden Sie Facebook-Mitglied. Die Mitteilungen Ihrer Freunde über deren glückliches Leben wird sicher Ihre Stimmung trüben.


Tipp 15

Bereiten Sie Tiramisu mit Eiern zu, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.


Tipp 16

Machen Sie ein 10000-Teile-Puzzle auf Zeit.


Tipp 17

Finden Sie heraus, was Ihr Traumauto kostet und rechnen Sie aus, wie viele Jahre Sie dafür arbeiten müssen.


Tipp 18

Nehmen Sie ohne Training an einem Marathon teil.


Tipp 19

Kaufen Sie sich in der Buchhandlung den angesagtesten Krimi und schauen Sie nach, wer der Täter ist. Dann beginnen Sie, von vorne zu lesen.


Tipp 20

Stellen Sie sich einen Tag nach Weihnachten auf die Waage.

Montag, 18. Mai 2015

Rezension zu "Katja Berlin, Peter Grünlich: Was wir tun, wenn es an der Haustür klingelt - Die Welt in überwiegend lustigen Grafiken, Heyne-Verlag"

Wir haben selten so gelacht

Selbst mein vierzehnjähriger Sohn hat das Buch gelesen und der meidet sonst Bücher wie die Pest.

Nach dem ersten Band „Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt“, den wir schon mit Vergnügen gelesen haben, fällt glücklicherweise auch diese Zusammenstellung mit lustigen Grafiken über unseren Alltag qualitativ nicht ab.

Es ist faszinierend festzustellen, wie man das heutige Leben mit seinen Widersprüchlichkeiten und Eigenheiten in Form von Kuchen-, Balken-, und Säulendiagramm und ähnlich simplen erfundenen Grafiken humorvoll darstellen kann. Da sage mal einer, Mathematik mache keinen Spaß.

Drei Beispiele gefällig?

So weiß doch jeder, woher man heutzutage seine Bildung hat: 10 % Schule, 15 % Universität und zu 75 % von Galileo.

Bei „Angry Birds“ ärgern sich auch nur zu 5 % die Vögel und zu 95 % ich selbst.

Was wir in Jogginghosen machen? 5 % Joggen, 20 % Bier holen und 75 % auf der Couch liegen.

Da werden wir selbst aufs Korn genommen, unser Leben, unser Verhalten, unser Umgang mit den Mitmenschen, Haustieren und den Neuen Medien samt Technik. Erschreckend oft fühlen wir uns ertappt, ja getroffen bei diesen Grafiken und man beginnt sich zu fragen, ob der Mensch wirklich die Krönung der Schöpfung ist.

FAZIT: Bei uns hat die ganze Familie das Buch mit Vergnügen gelesen und es wird vermutlich wie das Vorgängerbuch immer wieder in die Hand genommen werden. Denn glücklicherweise hat dieses Produkt, wie die Autoren auch als Kaufargument anpreisen, garantiert keine Akkuprobleme.

5 von 5 Sternen


Weitere Info:
Eine englischsprachige Seite mit solchen Grafiken gab es früher unter dem Namen graphjam.


Samstag, 21. März 2015

Rezension zu "Sebastian Leber, Yvonn Barth: Dick gegen doof plus 99 neue Duelle"


Unnützes Wissen gegen Langeweile

Der erste Band von Autor Leber und Grafikerin Barth „Ernie gegen Bert“ ging an uns unbekannterweise vorüber. Aber da uns unser Sohn schon mit ähnlichen Fragen gelöchert hat, die er von irgendwelchen YouTube-Filmchen hatte, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.

In diesem Band werden 100 Entscheidungsfragen auf jeweils zwei Seiten dargestellt. Mehr oder weniger sinnvolles Wissen ist zum jeweiligen Duellanten aufgelistet und anschließend wird vom Autoren eine subjektive Bewertung vorgenommen, die man nicht unbedingt teilen muss.

Die Duelle betreffen die unterschiedlichsten Themenbereiche von der Tierwelt mit Spinne gegen Schlange über Showbusiness mit Ursula Andress gegen Halle Berry, Wirtschaft mit Aral gegen Shell und Politik mit CDU gegen SPD bis zu Geschmacksfragen mit Langnese gegen Schöller.

Uns reizte an diesem Buch vor allem die Überlegung darüber, was wir selbst bevorzugen. Es hat Spaß gemacht, darüber nachzudenken wen oder was wir mehr mögen. Helene Fischer oder Andrea Berg? Urne oder Sarg? Bei manchen Dingen mag man auch keines von beiden. Nun, die danach präsentierten Fakten konnten uns nie dazu bewegen, unsere Meinung zu ändern. Auch das fand ich aufschlußrei.


FAZIT: Das Interessante dieses Buches war für uns, sich zu überlegen, was wir selbst bevorzugen, des weiteren kann man auf unterhaltsame Art unnützes Wissen erwerben. Auf jeden Fall lädt das eine oder andere Thema (Winnetou gegen Old Shatterhand oder Micky Maus gegen Donald Duck) dazu ein, in Kindheitserinnerungen zu schwelgen.

4 von 5 Sternen

Weitere Info: