Vielseitig brauchbar
Ich habe mich immer mal wieder mit Heißluft-Fritteusen befasst. Die ersten Geräte waren überdimensional groß, nicht gerade praktisch in der Reinigung und die Zubereitung der Speisen dauerte lange. Der einzige Vorteil war die fettreduzierte Zubereitung der Speisen.
Diese Heißluft-Fritteuse ist gut verarbeitet. Sie ist zwar immer noch nicht klein, aber mit den Abmaßen 25 × 30 × 34 Zentimeter einigermaßen kompakt. Sie hat 2 Gebrauchsteile: eine Schublade mit Seitenlöchern und einige gelöcherte Scheibe für den Boden, auf die man das Gargut legt. Technisch gesehen ist die Heißluft-Fritteuse ein kleiner Backofen mit Umluft.
Die Bedienung ist nicht kompliziert. Die Schublade samt Gargut schiebt man in das Gerät. Mit dem Druck auf den Drehknopf aktiviert man das Gerät und man muss den Knopf nochmals drücken, um den „Backvorgang“ zu starten. Standardmäßig ist 180° und 15 Minuten voreingestellt. Sowohl die Temperatur (zwischen 80 und 200°) als auch die Zeit (zwischen 1 Minute und 1 Stunde) lässt sich verstellen. Es gibt dann noch ein paar andere Programme, die Voreinstellungen für bestimmte Speisentypen vorsehen: zum Beispiel Pommes Frites 200°, 20 Minuten; Keulen 200°, 20 Minuten; Garnelen 160°, 20 Minuten,… Öffnet man die Schublade kurz während eines Garvorgangs, merkt sich das Gerät zwar die Temperatur, aber nicht die verbleibenden Minuten.
Ich habe das Gerät mit allen möglichen Nahrungsmitteln getestet: mit dünnen und dicken Pommes, verschiedene Gemüsesorten wie Zucchini oder Paprika, dazu Nuggets, kleine Schnitzel und selbst panierte Hähnchenschlegel.
Was mir im Gegensatz zu früheren Geräten sehr gut gefallen hat, ist, dass man innerhalb von kurzer Zeit Gerichte zubereiten kann.
Beispielhafte Zubereitungsdauer für verschiedene Produkte:
Dicke Wellenpommes benötigten bei halbvollem Korb etwa 15 Minuten, gegen Ende der Zeit sollte man den Korb ab und zu mal herausnehmen und die Pommes durchschütteln damit sie gleichmäßig gebräunt werden. Dünne Pommes waren bei einer 1/3-Korbfüllung nach 10 Minuten fertig. Und das alles ohne Vorheizen wie bei einem normalen Backofen oder einer Aufheizzeit wie bei einer normalen Fritteuse. Die Pommes waren jeweils schön kross und schmeckten intensiv nach Kartoffel. Sie reichten im Geschmack fast an in Öl frittierte Pommes heran.
Gefrorene Minischnitzel und Nuggets waren nach ca. 9 Minuten fertig und Hühnerschlegel nach ungefähr 18 Minuten. Damit die Bräunung der zubereiteten Speisen gleichmäßig wird und oben nicht zu dunkel, sollte man die Speisen mindestens einmal nach 2/3 der Zeit wenden (ich hatte Speisen nicht überlappend auf den Boden gelegt). Selbst panierte Produkte oder Produkte ohne Fett sollte man vor der Zubereitung mit etwas Öl einpinseln oder mit einem Zerstäuber mit Öl besprühen (noch bessere Ölverteilung bei wenig Fett). Am bisschen muss man gegen Ende der Garzeit aufpassen, dass das Gargut nicht zu dunkel wird.
Zucchinischeiben, gegart 6 Minuten bei 200°, nach 4 Minuten einmal gewendet.
Die Bedienung des Geräts ist an sich nicht kompliziert, allerdings irritieren die Sonderprogramme eher. Statt dieser Programme hätte ich in der Anleitung eine umfangreichere Tabelle mit mehr Beispielgerichten mit Temperatur und ungefährer Gardauer bevorzugt. Auch ein paar Beispielrezepte wären nett gewesen, um zu wissen, für was das Gerät alles eingesetzt werden kann.
5 von 5 Sternen
Mehr Info:
Link des Produkts zum Hersteller
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Mittwoch, 22. Januar 2020
Dienstag, 10. Oktober 2017
Rezension zu "Tefal FZ7110 ActiFry Heißluft-Fritteuse mit Snacking-Zubehör, 1 Kg, 1400 W"
Die Pommes sind knusprig und gut, aber schlechter als aus der Fritteuse
Vor drei Jahren habe ich schon einmal eine solche Heißluft-Fritteuse getestet. Dieses Gerät gefällt mir besser als das damalige, aber meine Kinder bevorzugen noch immer Pommes aus der normalen Fritteuse.
Die Heißluft-Fritteuse ist gut verarbeitet. Gut gefällt mir im Gegensatz zum damaligen Gerät, dass man die meisten Teile des Geräts (einen Teil des Deckels, die Produktschale, die Drehvorrichtung, den Filter und den Löffel) in die Geschirrspülmaschine tun kann. Den Siebeinsatz soll man per Hand waschen.
In Betrieb ist das Gerät leiser, als das Gerät, das ich vor drei Jahren getestet habe. Der eingebaute Timer, der nur die vollen Minuten anzeigt und am Schluss die Sekunden herunterzählt, ist allerdings auch diesmal kaum zu hören, wenn er klingelt. Der Timer ist nicht wie das restliche Gerät mit dem Stromnetz verbunden. Er wird per Batterie betrieben.
Technisch ist die Heißluft-Fritteuse ein kleiner Backofen mit Wendevorrichtung (eine Rühreinheit). Man kann mit ihm kleinere Stücke Nahrung automatisch während des Röstvorganges wenden lassen. Das klappt bei Pommes, die recht kross werden, ganz gut, vor allem mit gefrorenen Pommes. Pommes aus frischen Kartoffeln neigten bei mir dazu an dünnen Stellen recht dunkel zu werden. In dem Sieb kann man empfindlichere Produkte garen lassen, die durch den Drehhebel beschädigt werden würden. Das Sieb dreht sich während 150° heiße Luft in das Gerät geblasen wird. Getestet habe ich das mit blanchierten Garnelen.
Beispielhafte Zubereitungsdauer für verschiedene Produkte:
- Ca. 1000g normal dicke Pommes von rohen Kartoffeln brauchten ungefähr 40 Minuten (Herstellerangabe)
- 200 g Pommes von rohen Kartoffeln brauchen ca. 20 Minuten (Eigentest)
- 750 g gefrorene dicke Pommes brauchen etwa 30 Minuten (Herstellerangabe)
- 250 g dünne gefrorene Pommes brauchen ca. 15 Minuten (Eigentest)
- 150 g blanchierte Riesen-Garnelen im Sieb brauchen ca. 6 Minuten zum guten Durchwärmen (Eigentest)
FAZIT: Pommes aus der normalen Fritteuse schmecken meinen Kindern und mir nach wie vor mit Abstand am besten. Von der Qualität liegen die Heißluft-Pommes zwischen denen aus der Fritteuse und denen aus dem Backofen. Kleine Mengen kann man mit der Heißluft-Fritteuse ziemlich schnell zubereiten, da liegt man mit der normalen Fritteuse, wenn man die Aufheizzeit mit dazu rechnet, nicht besser. Große Mengen sind schneller mit der normalen Fritteuse zubereitet. Als kalorienreduzierte Methode zur Zubereitung von Pommes, Gemüse, Fleisch und Fisch kann das Gerät auf jeden Fall eine Alternative sein.
4 von 5 Sternen
Weitere Info:
Herstellerseite zu Heißluft-Fritteusen
Vor drei Jahren habe ich schon einmal eine solche Heißluft-Fritteuse getestet. Dieses Gerät gefällt mir besser als das damalige, aber meine Kinder bevorzugen noch immer Pommes aus der normalen Fritteuse.
Die Heißluft-Fritteuse ist gut verarbeitet. Gut gefällt mir im Gegensatz zum damaligen Gerät, dass man die meisten Teile des Geräts (einen Teil des Deckels, die Produktschale, die Drehvorrichtung, den Filter und den Löffel) in die Geschirrspülmaschine tun kann. Den Siebeinsatz soll man per Hand waschen.
In Betrieb ist das Gerät leiser, als das Gerät, das ich vor drei Jahren getestet habe. Der eingebaute Timer, der nur die vollen Minuten anzeigt und am Schluss die Sekunden herunterzählt, ist allerdings auch diesmal kaum zu hören, wenn er klingelt. Der Timer ist nicht wie das restliche Gerät mit dem Stromnetz verbunden. Er wird per Batterie betrieben.
Technisch ist die Heißluft-Fritteuse ein kleiner Backofen mit Wendevorrichtung (eine Rühreinheit). Man kann mit ihm kleinere Stücke Nahrung automatisch während des Röstvorganges wenden lassen. Das klappt bei Pommes, die recht kross werden, ganz gut, vor allem mit gefrorenen Pommes. Pommes aus frischen Kartoffeln neigten bei mir dazu an dünnen Stellen recht dunkel zu werden. In dem Sieb kann man empfindlichere Produkte garen lassen, die durch den Drehhebel beschädigt werden würden. Das Sieb dreht sich während 150° heiße Luft in das Gerät geblasen wird. Getestet habe ich das mit blanchierten Garnelen.
Beispielhafte Zubereitungsdauer für verschiedene Produkte:
- Ca. 1000g normal dicke Pommes von rohen Kartoffeln brauchten ungefähr 40 Minuten (Herstellerangabe)
- 200 g Pommes von rohen Kartoffeln brauchen ca. 20 Minuten (Eigentest)
- 750 g gefrorene dicke Pommes brauchen etwa 30 Minuten (Herstellerangabe)
- 250 g dünne gefrorene Pommes brauchen ca. 15 Minuten (Eigentest)
- 150 g blanchierte Riesen-Garnelen im Sieb brauchen ca. 6 Minuten zum guten Durchwärmen (Eigentest)
FAZIT: Pommes aus der normalen Fritteuse schmecken meinen Kindern und mir nach wie vor mit Abstand am besten. Von der Qualität liegen die Heißluft-Pommes zwischen denen aus der Fritteuse und denen aus dem Backofen. Kleine Mengen kann man mit der Heißluft-Fritteuse ziemlich schnell zubereiten, da liegt man mit der normalen Fritteuse, wenn man die Aufheizzeit mit dazu rechnet, nicht besser. Große Mengen sind schneller mit der normalen Fritteuse zubereitet. Als kalorienreduzierte Methode zur Zubereitung von Pommes, Gemüse, Fleisch und Fisch kann das Gerät auf jeden Fall eine Alternative sein.
4 von 5 Sternen
Weitere Info:
Herstellerseite zu Heißluft-Fritteusen
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