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Samstag, 21. Januar 2017

Rezension zu "Stefan Munaretto: Wie analysiere ich einen Film? - Das Standardwerk zur Filmanalyse"

Gedacht für Menschen, die sich intensiv mit Filmanalysen auseinandersetzen wollen

Da ich ab und zu gern Rezensionen zu Filmen schreibe, hat mich interessiert, wie man einen Film oder Filme systematisch analysieren kann.

Das macht dieses Buch sehr detailliert: es behandelt prinzipielle Themen von Firmen, welche Formen der Story es gibt, wie man sie schneidet und was für Formen der Kameraführung es gibt, um nur einige Dinge zu nennen. Das macht der Autor anhand vieler Beispielfilme und es gibt für jeden behandelten Bereich ein ausführlicheres Fallbeispiel. Dazu kann man in einer großen Anzahl von Übungen selbst aktiv werden, die Ergebnisse sind mitunter überraschend, zum Beispiel darüber, welche Themen, die eigenen zehn Lieblingsfilme haben.
Geschrieben ist das Buch sprachlich etwas umständlich und leider gibt es pro Kapitel keine kurzen und knackigen Zusammenfassungen.

Das Buch ist sicher in erster Linie für Menschen geschrieben, die sich intensiv mit der Filmanalyse beschäftigen wollen, da es sich mit vielen Details beschäftigt. Sei es für Studenten, die in einer Seminar- oder Studienarbeit einen Film ausführlich analysieren sollen oder vielleicht Autoren sind, die ein Drehbuch schreiben wollen.

Schüler, die nur einen kurzen Vortrag über einen Film halten sollen, werden vom Umfang des Buches vermutlich eher erschlagen.


4 von 5 Sternen


Weitere Info:
Internetseite des Verlags zum Buch

Freitag, 13. Januar 2017

Peter Mangart - Letzte Worte – Aus welchem Film stammen sie?

Gehen Sie gerne ins Kino? Kennen Sie sich mit Filmen aus?

In diesem Quizbuch können Sie berühmte Filme aller Genres anhand ihrer letzten Worte erraten. Sie werden feststellen, das ist gar nicht so einfach.

Testen Sie Ihre Filmkenntnisse anhand von 50 Klassikern.

Sollten Sie mal auf dem Schlauch stehen, gibt es noch einen Tipp.

Viel Spaß beim Raten



Bespielrätsel:

Film 1

Ein Mann sitzt in einem Lokal. Eine Frau kommt zu seinem Tisch und sagt: „Guten Tag, Philippe.“
Sie lachen und sie setzt sich zu ihm.

Ein anderer Mann, der das Geschehen von der Ferne beobachtet hat, geht.


Tipp zu Film 1

Die Schlussszene ist aus einem französischen Film, der auf der wahren Lebensgeschichte eines durch Unfall behinderten Mannes beruht.


Auflösung Film 1

Ziemlich beste Freunde

Der französische Film ist aus dem Jahr 2011. Die Hauptrollen spielen François Cluzet als Philippe und Omar Sy als Driss. „Ziemlich beste Freunde“ erzählt das Schicksal des ehemaligen Geschäftsführers der Champagnermarke Pommery,  Philippe Pozzo di Borgo. Dieser stürzte beim Paragliding ab und ist seither schwerstbehindert und auf intensivste Pflege angewiesen. Der kriminelle Driss bewirbt sich bei Philippe eher unwillig als Pflegekraft und wird zu seiner Überraschung angenommen. Nach gewissen Schwierigkeiten entwickeln die beiden eine enge Beziehung.

In der Schlussszene trifft Philipp zum ersten Mal eine Brieffreundin mit der er seit Jahren eine intensive Brieffreundschaft unterhält, aber sie aufgrund seiner Querschnittslähmung bis zum Hals nicht treffen möchte. Driss hat das Treffen arrangiert.

Der Film war sehr erfolgreich und spielte weltweit über 426 Millionen Dollar ein. Neben dem César in der Kategorie bester Darsteller erhielt der Film zahlreiche europäische Filmauszeichnungen.